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C. difficile Infektionen

C. difficile Infektionen

Clostridium difficile ist eine der häufigsten Ursachen für sogenannte „Health-care associated Infections“ (HAI). In ihrem neuesten Bericht über die weltweite Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen wird dieser Erreger von der CDC als „ernsthafte Bedrohung“ eingestuft¹. Die zunehmende Prävalenz und die hohe Morbidität und Mortalität dieses Keims sind besorgniserregend, sowohl im Hinblick auf die menschliche Gesundheit als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das Infektionsmanagement bei C. difficile umfasst eine Fülle von Maßnahmen von der Prävention, Diagnostik, Therapie, Überwachung und dem Ausbruchsmanagement bis hin zur Epidemiologie. Mit seiner umfassenden Lösung ist bioMérieux Ihr Partner im Kampf gegen C. difficile

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Das Problem: C. difficile ist heute eine „ernsthafte” Bedrohung  

Clostridium difficile Infektionen
 

Jährliche Infektionsrate (geschätzt):
250.000 in den USA1; 185.000 in Europa2

Wirtschaftliche Belastung (geschätzt):
3 Milliarden $ pro Jahr in den USA3; 3 Milliarden € in Europa4
 

1.  Antibiotic Resistance Threats in the United States, CDC 2013
2.  ENVI 2013 European Report on patient safety
3.  Guide to preventing C. difficile infections, APIC implementation guide, 2013
4. Bouza, E. Consequences of Clostridium difficile infection. Clin Microbiol Infect. 2012 Dec;18 Suppl 6:5-12

Es gab eine Zeit, in der  Clostridium difficile nur als ein klinisch lästiges Bakterium angesehen wurde. Heute gehört C. difficile zu den häufigsten nosokomialen Erregern, die Krankenhäuser vor große Probleme stellen.

Mehr als 60 % aller nosokomialen Diarrhoen werden durch C. difficile verursacht². C. difficile tritt meist in Gesundheitseinrichtungen auf und korreliert mit der vorherigen Gabe von Antibiotika. Eine C. difficile Infektion ist mit erheblichen Behandlungskosten, einer Isolierung des Patienten sowie längeren Liegezeiten verbunden. Neben den Auswirkungen dieser Infektion auf den Patienten selbst, ist dies auch eine hohe wirtschaftliche Belastung für Krankenhäuser und Gesundheitssysteme. Die Inzidenz von C. difficile ist laut den Centers for Disease Control weltweit auf einem historisch hohen Niveau. Es treten hypervirulente Stämme auf und wir erleben schwere Ausbrüche sowie eine besorgniserregende Zunahme der Morbiditäts- und Mortalitätsraten¹.

Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, dass sich C. difficile auch außerhalb von Kliniken im niedergelassenen Bereich ausbreitet³. Das CDC hat C. difficile im Jahr 2013 als eine “ernsthafte Bedrohung eingestuft, das heißt als “eine unmittelbare Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, die ein dringendes und offensives Vorgehen erfordert”1.

 

1. Centers for Disease Control and Prevention : ANTIBIOTIC RESISTANCE THREATS in the United States, 2013

2. Point Prevalence Survey of Healthcare Associated infections and Antimicrobial use in European acute care hospitals,
2011-2012 – ECDC surveillance report, July 2013

3. Wilcox et al. A case-control study of community-associated Clostridium difficile infection. J Antimicrob Chemother 2008;
62:388-96.

 

Eine Herausforderung: Das Management von C. difficile - von der Prävention bis zu epidemiologischen Trendanalysen 

Die Bekämpfung der vielschichtigen Herausforderungen im Gesundheitswesen, wie C. difficile, erfordert einen multidisziplinären Ansatz. Gesundheitseinrichtungen, medizinische Fachkräfte, Mikrobiologen, Patienten – wir alle sind beteiligt.
Wir von bioMérieux sind Ihr Partner. Mit unserer langjährigen, anerkannten mikrobiologischen Expertise und unseren innovativen Laborlösungen unterstützen wir Sie in Ihrem Kampf gegen nosokomiale Erreger wie C. difficile

Das Infektionsmanagement von C. difficile beginnt mit der Prävention und umfasst darüber hinaus die Diagnostik,  die Behandlung/Überwachung, das Ausbruchsmanagement sowie die Analyse epidemiologischer Trends. Das mikrobiologische Labor steht vor der Herausforderung, eine schnelle und präzise Diagnostik zu erstellen, Antworten in Bezug auf die Infektionskontrolle zu geben und darüber hinaus eine zuverlässige Dokumentation der Ergebnisse zu erstellen, die Hinweise auf epidemiologische Trends gibt. Um die Herausforderungen beim Infektionsmanagement von C. difficile besser zu bewältigen, sind eine Reihe von Maßnahmen einzuhalten.

Prävention/Infektionskontrolle:

  • Effektive Hygienemaßnahmen und Reinigungsverfahren
  • Antimicrobial Stewardship: eine sachgemäße und zeitgerechte Verordnung von Antibiotika
  • Sensibilisierung und Einbeziehung des medizinischen Personals (z. B. im Hinblick auf die richtige Hygiene/Händedesinfektion und den Antibiotika-Verbrauch.)
  • Effektive Umgebungskontrollen

Diagnostik:

  • Schnelle, präzise, einfache und kosteneffiziente diagnostische Hilfsmittel, inklusive Geräte und Reagenzien
  • Leitlinien in Bezug auf gute Testalgorithmen
  • Zunehmendes Problembewusstsein

Ausbruchsmanagement:

  • Schnelle und einfache Hilfsmittel zur Genotypisierung von C. difficile Stämmen und Ausbruchsmanagement
  • Zuverlässiges Datenmanagement, um einen optimalen Informationsfluss sicherzustellen

Epidemiologie:

  • Präzise, vollständige und einfach zugängliche Datensammlung und Dokumentation der Ergebnisse zur Trendanalyse
  • Einen guten Länder- und Regionen-übergreifenden Informationsfluss

 

Die gute Nachricht – es kann etwas getan werden

In Großbritannien sinken die C. difficile Infektionsraten seit 2007.  
Dies wurde auf mehrere Faktoren zurückgeführt, wie:

  • Zunehmendes Problembewusstsein auf Grund der seit 2004 bestehenden Meldepflicht gemäß CDI
  • Verstärkte Maßnahmen im Bereich Prävention und Infektionskontrolle
  • Bessere Überwachung (Surveillance) und Screeninguntersuchungen  
  • Stärkung der Rolle der Klinikverwaltung
  • Verantwortungsvollerer Umgang mit Antibiotika
  • Bessere diagnostische Algorithmen
  • Bessere epidemiologische Überwachung (inklusive Ribotypisierung)

 

Die Lösung: Präzise, flexible und leicht zugängliche Methoden zur Bewältigung der Herausforderungen durch C. difficile 

bioMérieux steht an vorderster Front im Kampf gegen C. difficile. Dabei haben wir nicht nur Ihre Anforderungen im Blick sondern verfolgen vielmehr einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen, - mit Geräten und Reagenzien, die Sie bei Ihren Untersuchungen und Entscheidungsprozessen für das Management von C. difficile Infektionen unterstützen. Unsere Geräte, ausgestattet mit einem hohen Grad der Automatisierung, erfüllen alle Anforderungen in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit. Unsere Produktpalette ist flexibel und umfassend. Sie ist für Labore aller Größen geeignet und erfüllt alle Vorgaben in Bezug auf das Infektionsmanagement.

 


Diagnostik
 
bioMérieux Lösung
 
Infektionskontrolle Count-Tact® Abklatschmedien
Screening VIDAS® GDH
Toxinnachweis VIDAS® C. difficile Toxin A&B
Kultur chromID® C. difficile agar
Clostridium difficile agar
Identifizierung VITEK® 2 ANC card
API® 20A
rapid ID 32 A
Empfindlichkeitsprüfung  ATB ANA2 Etest®
Stammtypisierung DiversiLab® C. difficile


“VIDAS® Clostridium difficile GDH ist ein automatisierter Test, der eine einfachere Interpretation und eine bessere Rückverfolgbarkeit von Ergebnissen ermöglicht”

Vergleich der VIDAS® C. difficile GDH mit der GDH des C. diff
Quik Chek Complete Kits zum Nachweis von Clostridium difficile in Stuhlproben.

C. Eckert, et. al. (Paris, FR)ECSMID: 29.04.2013

 

Die Lösung: Neue Leitlinien für Testalgorithmen 

Neue Leitlinien für C. difficile Testalgorithmen empfehlen ein 2-Stufen-Protokoll, beginnend mit einem GDH Enzymimmunoassay (EIA) und einem sich daran anschließenden sensitiven EIA zum Toxinnachweis, um positive Ergebnisse zu bestätigen. In der zweiten Stufe wird ein kultureller Nachweis durchgeführt, um die Sensitivität zu erhöhen. Dieses Testprotokoll liefert Ergebnisse, die mit dem “Goldstandard” Kultur + Toxinnachweisvergleichbar sind und spart gleichzeitig Kosten und Zeit.
 

Ausgewählte Leitlinien

Leitlinie für das mikrobiologische Labor zur Diagnostik von Infektionskrankheiten: 2013 Empfehlungen.
Infectious Diseases Society of America (IDSA) and the American Society for Microbiology (ASM). Clin Infect Dis. 2013 Aug;57(4):e22-e121.

Leitlinie zur Vermeidung von Clostridium difficile Infektionen.
Association for Professionals in Infection Control and Epidemiology. 2013

Aktualisierte Leitlinie zur Diagnostik und Meldepflicht von Clostridium difficile.
Department of Health (UK) (DH/ARHAI). 2012


Zum Vergrößern hier klicken  

 

VIDAS® GDH & VIDAS® CD A&B

Für eine effiziente Umsetzung der neuen zwei-Stufen Diagnostik sind hochmoderne Geräte und Reagenzien erforderlich. Unser VIDAS® C. difficile Angebot, das den VIDAS® GDH mit dem VIDAS® CD A&B verbindet, ist eine kongeniale Lösung:

  • Automatisiert und benutzerfreundlich:
  • die Familie der VIDAS® Immunanalyzer wird auf Grund ihrer Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und problemlosen Einbindung in den Arbeitsablauf des Labors weltweit geschätzt
  • Kosteneffizient:
    • Vermeidung unnötiger Tests
    • Abarbeitung von Einzelproben, bedarfsgerecht für hohes oder niedriges Testaufkommen bei lokalen oder
            epidemischen Ausbrüchen
  • Hinweise auf epidemiologische Trends: durch Aufzeichnung der Ergebnisse

 

 

chromID™ C. difficile

Für den kulturellen Nachweis bieten wir mit chromID™ C. difficile eine Lösung, die in nur 24 Stunden eine eindeutige Identifizierung ermöglicht1,2  und eine um bis zu 30 % höhere Sensitivität aufweist als herkömmliche Medien². Mit seinem patentierten chromogenen Substrat und seiner Antibiotikamischung ist dieses Medium hoch selektiv. Die Ergebnisse sind sehr leicht ablesbar: schwarze/dunkelgraue Kolonien, die sich deutlich auf dem hellen Agar abgrenzen.
 

  1. Boseiwaqa LV, et. al. Comparison of ChromID C. difficile agar and cycloserine-cefoxitin-fructose agar for the recovery of Clostridium difficile. Pathology. 2013 Aug;45(5):495-500. doi: 10.1097/PAT.0b013e3283632680.
  2. Perry D. J. et al. Evaluation of a Chromogenic Culture Medium for isolation of Clostridium difficile within 24 hours. Journal of Clinical Microbiology– 2010; 48:3852-3858.

 

DiversiLab®

Das DiversiLab® System liefert Ihnen in ca. 4 Stunden die Ergebnisse der Stammtypisierung. Die automatisierte Plattform arbeitet mit der rep-PCR* Technologie und liefert standardisierte, reproduzierbare DNA Fingerprintings für C. difficile Proben. Auch andere Bakterien und Pilze können mit diesem System analysiert und vollständig charakterisiert werden.

rep-PCR: Amplifikation von nicht-kodierenden repetitiven Sequenzen innerhalb des Bakteriengenoms mittels Polymerasekettenreaktion (PCR). Die rep-PCR Technologie und rep-PCR Primer unterliegen US-amerikanischen Patenten (5,691,136 und 5,523,217) und internationalen Patenten für Kanada und Europa.
HINWEIS: DiversiLab ist nicht für den diagnostischen Gebrauch bestimmt.

 

C. difficile ist eine ernstzunehmende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit – wir helfen Ihnen, diese Herausforderung zu meistern

bioMérieux kennt und versteht die Herausforderungen der Labore

Mit unserer mehr als 50-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit mikrobiologischen Laboren stehen wir Ihnen seit jeher im Kampf gegen die weltweiten Herausforderungen, wie dem Auftreten von C. difficile, zur Seite.

Um kontinuierliche Verbesserungen im Management von C. difficile Infektionen sicherzustellen, sind Fortschritte auf allen Ebenen notwendig (medizinische, wissenschaftliche, öffentliche Leitlinien usw.). Neben seinem umfassenden Angebot für die C. difficile Diagnostik engagiert sich bioMérieux im Bereich Wissenschaft und Bildung mit Aktivitäten wie:

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